Kommentar verfassen / Notfallmedizin / Von MedizinWissen2go /5 923 Notfallmedizin Polytrauma - 1 Neue Leitlinie für Polytrauma und Schwerverletzte - Teste dein Wissen 1 / 5 Kategorie: Polytrauma Welche Maßnahmen werden neben Analgetika zur präklinischen Schmerztherapie beim Schwerverletzten eingesetzt? 1. Hypnose 2. Lachgas 3. Akupunktur 4. Lagerung und Schienung Neben ausreichender Analgetikagabe ist insbesondere Lagerung und Schienung von Bedeutung. Akupunktur und Hypnose sowie Lachgas sind präklinisch beim Schwerverletzten nicht Teil der Leitlinienempfehlung. 2 / 5 Kategorie: Polytrauma Welche alternativen Methoden zur intravenösen Schmerzmittelgabe können beim Schwerverletzten eingesetzt werden? 1. Intramuskuläre, intranasale und intraossäre Verabreichung 2. Akupunktur und Entspannungstechniken 3. Inhalative Medikamente und transdermale Patches 4. Kälteanwendung und Muskelstimulation Die intramuskuläre, intranasale und intraossäre Schmerzmittelgabe stellen laut der neuesten S3-Leitlinie Alternativen zur intravenösen Applikation dar. 3 / 5 Kategorie: Polytrauma Wie sollen äußere Blutungen gestillt werden, und welche Art von Medikamenten sollen eingesetzt werden? 1. Manueller Druck und Antiinflammatorien 2. Stufenschema und Hämostyptika 3. Kälteanwendung und Gerinnungsfaktoren 4. Kompression und Lokalanästhetika Das Update der S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletztenversorgung von Dezember 2022 empfiehlt, dass das Stillen äußerer Blutungen nach einem Stufenschema erfolgt (1. Kompression, 2. Kompressionsverband möglichst mit Hämostyptikum 3. Tourniquet). 4 / 5 Kategorie: Polytrauma Welches Analgetikum wird in der präklinischen Notfallmedizin beim Schwerverletzten verwendet? 1. Pethidine 2. Paracetamol 3. Ibuprofen 4. Ketamin Zur präklinischen Analgesie wird überwiegend Fentanyl, Morphin und Ketamin eingesetzt. Die Studien zeigen jedoch keine klare Überlegenheit eines dieser Medikamente. 5 / 5 Kategorie: Polytrauma Nach welchen primären Kriterien wird die Schockraumalarmierung beim Schwerverletzten durchgeführt? 1. Glasgow Coma Scale unter 15 2. Verletzungsmuster, präklinische Maßnahmen und ABCDE-Algorithmus 3. Verletzungsmuster und kinetischer Verletzungsmechanismus 4. Kinetischer Verletzungsmechanismus Die Indikationen zur Schockraumalarmierung wurden angepasst und gliedern sich nun nach pathologischen Befunden im Rahmen des ABCDE-Algorithmus, dem Verletzungsmuster und präklinischen Maßnahmen. Die auf der Unfallkinetik basierenden Kriterien wurden neu bewertet, die Unfallgeschwindigkeit (Delta≥ 30 km/h), Fahrzeugdeformitäten oder die Beteiligung eines Zweirads bedingen keine Empfehlung mehr zur Schockraumaktivierung. Dein Ergebnis ist 0%